Archiv für die Kategorie „Ziel-Landkarte“

Organisations-Ziele: Bücherregale entrümpeln und dabei Spaß haben

Mülltonne oder eBay?

Auf dem Nachttisch hat sich ein bedrohlich schwankender Bücherturm gebildet und das Bücherregal quillt über. Sie können jetzt entweder bei IKEA das nächste Billy-Regal kaufen oder Sie trennen sich von einem Teil Ihrer Büchersammlung aus. Wahrscheinlich gibt es einige Kandidaten, bei denen der Trennungsschmerz nicht allzu groß ist. Aber wohin mit den überzähligen Büchern?

Langweilige Alternativen gibt es genug:

  • Entsorgung in der Altpapiertonne
  • Verschenken an Freunde und Bekannte
  • Flohmarkt oder Second-Hand Laden
  • Verkauf bei eBay oder Amazon

Die Mülltonne ist sicherlich die schnellste Möglichkeit, ein Buch loszuwerden. Aber das bringe ich nicht übers Herz. Freunde und Bekannte sind zumindest bei gleichem Geschmack dankbare Abnehmer. Der Verkauf auf dem Flohmarkt rechnet sich erst bei einer größeren Anzahl von Titeln. Im Second-Hand Laden muss man sich gegebenenfalls noch rechtfertigen, warum man nur mit der Taschenbuchausgabe eines schwedischen Krimis kommt und nicht mit der Originalausgabe von „Romeo und Julia“. Viel Geld verdient man in beiden Fällen nicht. Beim Verkauf über eBay oder Amazon sieht es finanziell auch nicht besser aus. Außerdem muss man die Auktionen bzw. Bestellungen ständig nachverfolgen, die Bücher entsprechend verpacken und verschicken.

Geld wird man mit dem Ausmisten des Bücherregals also nicht verdienen und wirklich Spaß macht es auch nicht, sich von den Büchern zu trennen. Woher also die Motivation für das Ziel „Entrümpelung des Bücherregals“ nehmen?

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Fitness-Ziele: Wie Sie die Weihnachtsgans wieder loswerden

Laufen gegen das schlechte Gewissen

Die Weihnachtsfeiertage sind vorbei. Der Gänsebraten war lecker, beim Dessert hatten Sie zweimal Nachschlag  und den Plätzchen Ihrer Großmutter konnten Sie noch nie wiederstehen. Dazu kommen noch drei Schokoweihnachtsmänner, eine Schachtel Pralinen und…

Sport wäre jetzt nicht schlecht, am Besten sofort, damit sich das schlechte Gewissen erst gar nicht breitmachen kann. Also ab vor die Haustür, Joggen kann jeder und ein paar Kilometer schaffen Sie sicherlich auch. Zwar haben Sie Ihre  Turnschuhe zum letzten Mal im Sportunterricht 1988 getragen, aber das ist jetzt egal. Wo ein Wille ist, ist ein Weg. Die ersten Meter sind toll, die Sonne scheint und die kalte Luft vertreibt die letzten Nachwirkungen des Weihnachtskaters.

Nach einem Kilometer folgt die Ernüchterung. Ihr Puls ist auf 180 und Sie haben unerträgliches Seitenstechen. Die ersten Blasen machen sich an den Füßen bemerkbar und Sie schleppen sich mit letzter Kraft nach Hause. “Sport ist Mord”. Das wussten Sie schon immer und jetzt wurden Sie schmerzhaft daran erinnert. Vom Laufen haben Sie erst mal genug.

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